Ulf Neumann ist kürzlich als Gesellschafter der wissen.s.wert GmbH mit Sitz in Wolfsburg beigetreten. Die Gesellschaft ist Partner für Bildungsnetzwerke und Bildungsträger für Fort- und Weiterbildung. Ferner berät sie Bildungseinrichtungen und führt Bildungsprojekte in den Naturwissenschaften der Technik und der Mathematik insbesondere im Kindertagesstätten-Bereich (frühkindliche Bildung) durch.
Weitere Gesellschafter sind: Detlef Heubach (Kita-Leiter und Geschäftsführer), Dr. Sandra Kirsch (Erziehungswissenschaftlerin der Uni Mainz), Prof. Dr. Peter-Ulrich Wendt (Lehrstuhl "Grundlagen und Methoden der Sozialen Arbeit, Kinder- und Jugendhilfe" an der Hochschule Magedeburg/Stendal) und die Wolfsburg AG.
Zukünftig wird der Themen- und Wirkungskreis der Gesellschaft um Themen der Kinder- und Jugendhilfe, Jugendpolitik, Gewalt und Gewaltprävention, Konfliktforschung und Erziehungswissen-schaften erweitert. Dabei wird die Idee einer "Bildungsregion Ostfalen" eine entscheidene Rolle spielen.
Am 16.9.2011 startete in der KVHS Gifhorn die Multiplikator/innen-Fortbildung zum Thema "Zivilcourage" mit dem Titel:
Entschieden! - Zivilcourage jetzt.
Die Teilnehmer/innen erhalten eine Trainer/innen-Ausbildung. Aus dieser Fortbildung mit insgesamt 14 Frauen und Männern wird ein Sammelband herausgebracht. Neben den inhaltlichen Inputs, Referate etc. der Referent/innen, werden auch Projektbeschreibungen und Evaluationen der von den Teilnehmer/innen durchgeführten Einzelprojekte veröffentlicht. Ebenso fließt die wissenschaftliche Evaluation der gesamten Fortbildung mit ein.
Herausgeber werden Erik Weckel (Politikwissenschaftler) von der "Ostfalia" Hochschule Wolfenbüttel und Ulf Neumann sein.
Der Schüren Verlag (Marburg) gibt bekannt, dass das Buch "Gewaltprävention 2.0 - DigitaleHerausforderungen", herausgegeben von Marcus Lüpke und Ulf Neumann, im Frühjahr 2011 eine 2. Auflage erfährt - eine gute Nachricht! So zeigt sich, dass die Herausgeber Zeitgeist und Aktualität des Themas richtig eingeschätzt und beurteilt haben.
In diesem Buch (Sammelband) - welches Ulf Neumann gemeinsam mit Marcus Lüpke herausgibt und im Schüren-Verlag (Marburg) erschienen ist -werden praxisorientierte Medienprojekte vor dem Hintergrund aktueller Forschungsergebnisse und Trends aus der Welt der Neuen Medien dargestellt. Dabei sollen im Rahmen der Publikation neben den Risiken, schwerpunktmäßig auch die Chancen der medienpädagogischen Arbeit mit Jugendlichen im pädagogischen Kontext von Jugendhilfe und Schule behandelt werden.
Neue Medien nehmen besonders in der Freizeitgestaltung von Jugendlichen einen immer größer werdenden Raum ein. Erwachsenen erschließt sich diese komplexe und schnelllebige Welt nur schwer. Noch schwerer ist vor diesem Hintergrund die Konzeption geeigneter Projekte, die auch im Rahmen der Gewaltprävention Früchte tragen.
Häufig führt die konstruktive Arbeit mit Neuen Medien aufgrund einer Vorverurteilung ein Schattendasein in der Pädagogik. Die Autoren sind jedoch der Meinung, dass im Besonderen die medienpädagogische Arbeit mit Kindern und Jugendlichen auch vor dem Hintergrund aktuell auftauchender Gewaltphänomene (Stichworte wie Killerspiele, Amokläufe, Happy-Slapping, Gewalt- und Pornovideos) im speziellen Fokus pädagogischer Arbeit stehen sollte. Aktuelle gesellschaftliche/wirtschaftliche Entwicklungen und ein nicht selten fest zu stellender Verlust von Werten, die das Zusammenleben von Menschen bestimmen sollten, begründen auch die Wichtigkeit der medienpädagogischen Aktivitäten.
Häufig stehen Kinder und Jugendliche mit ihrer frei erworbenen, leider häufig fehlgeleiteten Medienkompetenz allein da. Pädagogen wiederum scheuen sich in diesem Bereich aktiv zu werden und Schüler zu begleiten, weil Kenntnisse fehlen. Entsprechend sollen die Möglichkeiten der Fusion des Schüler- und Erwachsenenwissens im Blickpunkt dieser Veröffentlichung stehen und dazu ermuntern, sich mit den unterschiedlichen Thematiken zu beschäftigen, um ein kritisches Medienbewusstsein zu fördern.
Das Buch richtet sich dabei nicht nur an Fachkräfte, sondern ebnet den Weg für eine umfassende und sachliche Informationsbasis für alle Menschen, die sich über aktuelle Chancen und Risiken der Arbeit mit Neuen Medien informieren möchten. Zu Wort kommen daher nicht nur Fachleute aus dem Bereich der Gewaltprävention, sondern auch Lehrer, Polizisten, Jugendschützer, Sozialarbeiter, Vertreter der Hersteller von Neuen Medien und Wissenschaftler.