Der SPD-Bundestagsabgeordnete Hubertus Heil stiftete mit den Landtagsabgeordneten Detlef Tanke und Klaus Schneck einen Preis, um ehrenamtliches gesellschaftliches Engagement in unserer Region auszuzeichnen. „Wir möchten zukünftig einmal im Jahr vorbildliches Engagement mit der ‚Gifhorner Rose‘ auszeichnen.“ Heil: „Viele Menschen setzen sich in ihrer Freizeit für unsere Gesellschaft ein, helfen anderen, die in Not geraten sind oder setzen sich auf anderen Ebenen ein und werden dafür nicht entlohnt – sei es bei Sozialverbänden, Umweltinitiativen oder auch im privaten Bereich.“ Im kommenden Jahr wird es erneut eine Preisverleihung geben.
Die Jury bestehend aus Hubertus Heil (MdB), Detlef Tanke (MdL), Klaus Schneck (MdL), Klaus Gieseke (1.Vorsitzender Gifhorner Plenum) und Ulf Neumann ehrten die insgesamt 17 Nominierten am 28.8.2010 in der "Okerhalle" in Schwülper.
Jury und Preisträger v.l.n.r.:MdL Klaus Schneck, MdL Detlef Tanke, 3. Preis Hildegard Heine (Seniorenarbeit), MdB Hubertus Heil, 1. Preis Frau Dormann, Juror Klaus Gieseke, 1. Preis Herr Dormann (Blinden- und Sehbehin-dertenverband) und Juror Ulf Neumann. Die Zweitplatzierte, Rita Kuchta (Obdachlosenhilfe), war leider nicht anwesend, weil sie mit Obdachlosen bei einem Sportturnier weilte!
In Weiterentwicklung des Buchs "Der friedliche Krieger - Budo als Methode der Gewaltprävention" (siehe unter Veröffentlichtes) ist geplant, in diesem Jahr eine völlig überarbeitete Fassung heraus zu geben. Das Buch erschien (2004 und 2007 in der 2. Auflage ) im Schüren-Verlag Marburg.
Herausgeber der Schrift werden voraussichtlich auch wieder Prof. Dr. Matthias von Saldern (Leuphania Universität Lüneburg), Ulf Neumann, Ralf Pöhler und Prof. Dr. Peter-Ulrich Wendt (Hochschule Magdeburg/Stendal) sein.
In diesem Buch (Sammelband) - welches Ulf Neumann gemeinsam mit Marcus Lüpke herausgeben und im Schüren-Verlag (Marburg) erscheinen wird -werden praxisorientierte Medienprojekte vor dem Hintergrund aktueller Forschungsergebnisse und Trends aus der Welt der Neuen Medien dargestellt. Dabei sollen im Rahmen der Publikation neben den Risiken, schwerpunktmäßig auch die Chancen der medienpädagogischen Arbeit mit Jugendlichen im pädagogischen Kontext von Jugendhilfe und Schule behandelt werden.
Neue Medien nehmen besonders in der Freizeitgestaltung von Jugendlichen einen immer größer werdenden Raum ein. Erwachsenen erschließt sich diese komplexe und schnelllebige Welt nur schwer. Noch schwerer ist vor diesem Hintergrund die Konzeption geeigneter Projekte, die auch im Rahmen der Gewaltprävention Früchte tragen.
Häufig führt die konstruktive Arbeit mit Neuen Medien aufgrund einer Vorverurteilung ein Schattendasein in der Pädagogik. Die Autoren sind jedoch der Meinung, dass im Besonderen die medienpädagogische Arbeit mit Kindern und Jugendlichen auch vor dem Hintergrund aktuell auftauchender Gewaltphänomene (Stichworte wie Killerspiele, Amokläufe, Happy-Slapping, Gewalt- und Pornovideos) im speziellen Fokus pädagogischer Arbeit stehen sollte. Aktuelle gesellschaftliche/wirtschaftliche Entwicklungen und ein nicht selten fest zu stellender Verlust von Werten, die das Zusammenleben von Menschen bestimmen sollten, begründen auch die Wichtigkeit der medienpädagogischen Aktivitäten.
Häufig stehen Kinder und Jugendliche mit ihrer frei erworbenen, leider häufig fehlgeleiteten Medienkompetenz allein da. Pädagogen wiederum scheuen sich in diesem Bereich aktiv zu werden und Schüler zu begleiten, weil Kenntnisse fehlen. Entsprechend sollen die Möglichkeiten der Fusion des Schüler- und Erwachsenenwissens im Blickpunkt dieser Veröffentlichung stehen und dazu ermuntern, sich mit den unterschiedlichen Thematiken zu beschäftigen, um ein kritisches Medienbewusstsein zu fördern.
Das Buch richtet sich dabei nicht nur an Fachkräfte, sondern ebnet den Weg für eine umfassende und sachliche Informationsbasis für alle Menschen, die sich über aktuelle Chancen und Risiken der Arbeit mit Neuen Medien informieren möchten. Zu Wort kommen daher nicht nur Fachleute aus dem Bereich der Gewaltprävention, sondern auch Lehrer, Polizisten, Jugendschützer, Sozialarbeiter, Vertreter der Hersteller von Neuen Medien und Wissenschaftler.
Mitherausgeber Marcus Lüpkes Internetauftritt unter www.marcus-luepke.de . Der Verlag präsentiert sich im Web bei www.schueren-verlag.de (Buchvorstellung incl. Leseprobe bei "Neuerscheinungen" in der Navigation).